Jeder Heimwerker und auch jeder Profi kennt das Problem: Messer muss man regelmäßig schärfen und schleifen, ob nun die Komponenten von Werkzeugen oder Messer an sich. Es besteht die Möglichkeit, Messer manuell oder maschinell zu schärfen. Wenn man nur ab und an Messer schärfen muss, empfiehlt sich die manuelle Methode, zum Beispiel mit einem Wetzstein zum Schleifen. Es gibt aber mittlerweile auch einige Werkzeuge für den Heimwerker auf dem Markt, die gute Möglichkeiten bieten, Messer oder Klingen mit Maschinenkraft zu schleifen, wie zum Beispiel wassergekühlte Doppelschleifer.
Für Maschinen, die zum Schleifen und Schärfen eingesetzt werden, ist auf dem Markt einiges an gutem Zubehör erhältlich. Daher sollte man sich vorher genau überlegen, welches Zubehör man braucht, um direkt ein Maschinenschleifset mit dem nötigen Zubehör zu kaufen, denn „Nachrüsten“ ist in der Regel kostspieliger. Gutes Zubehör zum maschinellen Schärfen sind zum Beispiel verschiedene Halterungen, mit denen man die zu schärfenden Klingen, Messer und Schneiden fixieren kann.
Für das manuelle Schärfen und Schleifen gibt es auf dem Markt eine Vielzahl von verschiedenen Schleifsteinen zu finden. s gibt heutzutage ziemlich viele verschiedene Sorten von Schleifsteinen, von denen einige meine Behandlung erdulden mussten. Generell gilt, dass man mit Hilfe eines größeren Schleifsteinsbessere Ergebnisse beim Schleifen und Schärfen erzielen kann, als dies bei kleineren Schleifsteinen der Fall ist. Dies liegt daran, dass man mit einem größeren Schleifstein die zu behandelnden Messer, Klingen und Schneiden einfacher in harmonischen Bewegungen über den Schleifstein ziehen kann, wodurch der so genannte Schleifwinkel der zu behandelnden Messer konstant bleibt.
Im Fachhandel für Werkzeug finden sich verschiedene Schleifsteinsorten zum Schärfen, die man grob in die folgenden Kategorien einordnen kann. Japanische Wassersteine machen es möglich, Messer, Klingen und Schneiden in kurzer Zeit, aber trotzdem effizient zu schärfen. Dies ist durch das weiche Bindemittel in diesem Stein begründet: Die abgestumpften Schleifkörner brechen schon früh aus der Oberfläche des Steins, und neue Schleifkörner treten an ihre Stelle. Diamantsteine, keramische Schleifsteine und Natursteine ergänzen die Möglichkeiten zum manuellen Schärfen. Allgemein kann man sagen, dass man besser zu einem etwas teureren Schleifstein zum Schärfen greift, weil diese Steine deutlich langlebiger und vor allen Dingen ein qualitativeres Schärfen und Schleifen möglich machen.
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